Das Problem der Rechenschwäche löst sich nicht von selbst. Bringen tägliches Üben oder auch Nachhilfe nicht den gewünschten Erfolg, ist es sinnvoll, das Kind frühzeitig auf eine Rechenschwäche hin überprüfen zu lassen. Denn je früher eine Dyskalkulie erkannt wird, desto leichter lassen sich die mit ihr verbundenen Probleme beheben.
Zu Beginn einer Rechentherapie erfassen wir den aktuellen mathematischen Lernstand Ihres Kindes mittels anerkannter Diagnostikverfahren. So kann der Leistungsstand im Vergleich zur Altersgruppe objektiv festgestellt werden. Zusätzlich setzen wir informelle Tests ein. Diese qualitative Fehleranalyse ist eine hilfreiche und praktikable Methode, die spezifischen Lernschwierigkeiten Ihres Kindes beim Lösen von mathematischen Aufgaben zu erkennen. Die zugrunde liegenden Fehlermuster bilden den diagnostischen Informationshintergrund, auf dem wir Fördermaßnahmen einleiten können.
In einem ausführlichen Beratungsgespräch werden die Testergebnisse besprochen und mit den schulischen Leistungen und mit Ihren Beobachtungen verglichen.

Grundprinzipien unserer Förderung

  • Je früher die Therapie einsetzt, desto besser
  • Die Lerninhalte der Mathematik sind streng logisch aufeinander aufgebaut. Grundsätzlich ist es wichtig, an dem Punkt anzusetzen, an dem die Probleme beginnen.
  • Dieses zielgerichtete Eingreifen macht es möglich die Grundlagen nachzuholen und das mathematische Denken neu aufzubauen.
  • Jeder "Baustein" wird so lange bearbeitet, bis er verstanden ist.
  • Die Therapie erfolgt in Einzeltherapie oder in homogenen Kleingruppen.
  • Rechenschwäche ist kein Schicksal und es ist nie zu spät, etwas dagegen zu unternehmen.

 

Die Institutsleiterin Anne Afheldt-Söhl hat 25 Jahre als Lehrerin in Grund-, Haupt- und Förderschulen gearbeitet. Als examinierte Beratungslehrerin war die Diagnose und Förderung von Kindern mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten ein Schwerpunkt ihrer Arbeit.
InstitutsleiterinSeit 2001 hat sie in ihrem Lehrinstitut mehr als 1000 Kindern mit Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben geholfen. Nach der Weiterbildung zum zertifizierten Dyskalkulie-Therapeuten kann sie seit 2010 auch Förderung bei Rechenschwäche anbieten.